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Was ist Competitive Intelligence ? Drucken E-Mail
Globalisierung bedeutet: Unternehmen und Märkte sind stärker denn je mit einem schnellen Wechsel von Produkten und Mitbewerbern konfrontiert. Wettbewerbsvorteile erzielen nur Unternehmen, die auf Basis von Informationen über heutige und zukünftige Märkte, Wettbewerber, Kunden, Technologien und Produkte rechtzeitig agieren – sich also optimal positionieren, die richtigen Entscheidungen treffen und diese zum optimalen Zeitpunkt umsetzen. Der Competitive Intelligence-Manager erhebt diese Informationen, wertet sie aus und präsentiert sie den Entscheidungsträgern seines Unternehmens in geeigneter Form.

Als "Competitive Intelligence" (CI) wird einerseits der systematische Prozess der Informationserhebung und -analyse bezeichnet, durch den aus fragmentierten (Roh-) Informationen über Märkte, Wettbewerbern und Technologien den Entscheidern ein plastisches Verständnis über sein Unternehmensumfeld entsteht. CI-Themen sind dabei meist zukunftsorientierte Aussagen zu Wettbewerberpositionierungen, -intentionen und -strategien. Andererseits ist "Intelligence" das Endresultat des Prozesses: das benötigte Wissen über Markt und Wettbewerb. Insbesondere werden Aussagen über die erwarteten Auswirkungen für das eigene Unternehmen und darauf basierende Handlungsempfehlungen getroffen.

CI ist gerade für Aufgabenstellungen der Strategieentwicklung bzw. Unternehmensentwicklung von unmittelbarer Bedeutung. In zahlreichen weiteren Unternehmensbereichen können CI Erkenntnisse ebenso zur Unterstützung von taktischen Entscheidungen eingesetzt werden.

Hauptanwendungen sind zur Zeit:
  • Wettbewerberprofilierung (Fakten, Intentionen, Reaktionsprofile, Bedrohungen und Chancen)
  • (Strategische) Frühwarnung / -aufklärung
  • Benchmarking (Unternehmensprozesse, Technologien, Produkte, Unternehmensperformance)
  • Technologiebewertungen (vorhandene und zukünftige Technologien)
  • Chancen- / Risikoanalyse für neue Produkte / Dienstleistungen / Absatzregionen
  • Due Dilligence bei Unternehmenskauf
  • Umfeld-Scanning (Neue Anbieter / Produkte Dienstleistungen / Technologien / Fördermittel, Allianzen, Markteintrittsbarierren etc)
  • Issue Monitoring (Themen, die für das eigene Unternehmen relevant sein könnten)
  • Satisfaction Surveys (eigene und Wettbewerberkunden bzw. -zulieferer)
  • Überprüfung der eigenen Positionierung im Markt (Abgleich der eigenen Wahrnehmung mit der von Wettbewerbern und Kunden; Abdeckung von Kundenbedürfnissen)

Weiterführende Informationen zum Thema CI finden Sie auch unter www.competitive-intelligence.com und im neuen Buch von DCIF-Mitgründer Rainer Michaeli.