|
Knapp zwei Wochen nach Ende des jährlichen Konferenz der Society of Competitive Intelligence Professionals (SCIP) in Chicago hat SCIP-Präsidentin
Martha Gleason in einem Brandbrief die Mitglieder des Berufsverbandes
darüber informiert, dass sich aufgrund der schlechten Wirtschaftslage eine finanzielle Schieflage ergeben hat, die durch die geringe Zahl der Teilnehmer an der Jahreskonferenz noch verschärft wurde.
Nach Auslotung verschiedener Optionen sowie längeren Verhandlungen konnte eine Vereinbarung mit dem Frost & Sullivan Institute erzielt werden, die eine Beteiligung der Non-Profit-Organisation an SCIP beinhaltet. Die Eigenständigkeit von SCIP bleibe dabei weitestgehend erhalten, das Frost & Sullivan Institute wird mit zwei Sitzen im neuen Board von SCIP vertreten sein. Das SCIP Board habe sich einmütig zu diesem Schritt entschlossen; die Mitglieder von SCIP werden dazu aufgefordert, diesem Merger zuzustimmen. Die Alternative sei eine Einstellung der Tätigkeit nach dem zweiten Quartal dieses Jahres.
SCIP konnte in den letzten Jahren keine
Rücklagen bilden und macht - wie viele andere Verbände auch - einen
wesentlichen Teil seines Umsatzes über die Jahreskonferenz. Der Merger
sei eine sehr gute Lösung, die auch ohne die notwendig gewordene
finanzielle Unterstützung sinnvoll sei. Die überwiegende Mehrheit der
SCIP-Mitglieder, die sich bisher dazu
geäußert haben (z.B. im CI-Network auf Ning), steht dem Merger positiv gegenüber.
Der dcif-Vorsitzende Andreas Romppel bittet alle deutschsprachigen
Mitglieder von SCIP,
an der Abstimmung teilzunehmen. Der Vorstand des dcif ist gerne bereit,
weitere Fragen zu diesem Thema zu beantworten. Aktuelle Informationen
können auch von der SCIP-Homepage unter www.scip.org abgerufen werden.
|