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An der Jahreskonferenz der internationalen Berufsvereinigung der
Konkurrenzforscher SCIP ist die Krise nicht spurlos vorbeigegangen -
das zeigt schon die gesunkene Zahl der Aussteller und Teilnehmer des
Events, das vom 21. bis 24. April 2009 in Chicago stattfand.
Trotzdem gaben sich die Aussteller mehrheitlich zufrieden - die
Gespräche seien intensiver und verbindlicher gewesen, denn wer trotz
Budgetkürzungen das weltweit wichtigste Event der professionellen
Wettbewerbsbeobachter besucht, habe ernsthaftes Interesse, so die
allgemeine Einschätzung. Die mehr als 500 Teilnehmer profitierten von
einem breiten inhaltlichen Angebot. Ein besonderer Schwerpunkt lag in
diesem Jahr auf "CI 2.0" - also die Frage, wie sich
Competitive Intelligence durch das Web 2.0 verändert.
Das Deutsche Competitive Intelligence Forum (dcif) war durch seine
Vorstände Rainer Michaeli und Andreas Romppel vertreten. Michaeli wurde
auf der Konferenz mit dem Fellows Award für seine außergewöhnlichen
Verdienste um das Berufsfeld CI sowie für seine Unterstützung der
Society of Competitive Intelligence Professionals (SCIP) ausgezeichnet.
"Obwohl die Mehrzahl der Mitglieder weiterhin aus den USA kommt,
wird SCIP insgesamt internationaler" - so die Beobachtung des
dcif-Vorsitzenden Andreas Romppel. Das zeige sich in der gestiegenen
Bedeutung nationaler Zusammenschlüsse nach dem Vorbild des dcif, aber
auch in der
Zusammensetzung des Vorstands. Diesem gehören inzwischen Mitglieder aus
Deutschland, der Schweiz, Brasilien und Argentinien an.
Auf der SCIP-Jahreskonferenz werden die wichtigsten Trends und
die neuesten Entwicklungen, neue Konzepte
und aktuelle Fallbeispiele im Bereich Markt- und Wettbewerbsanalyse
vorgestellt, Workshops angeboten sowie Produkte und Dienstleistungen
rund um das Berufsfeld Competitive Intelligence präsentiert.
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